

Haus für Kinder
Haus für Kinder
St. Magdalena
Ein Ort zum Wohlfühlen, Entdecken und Wachsen. In der Jahnstraße 21 begleiten wir 130 Kinder — 70 Regelkinder von 3 bis 6 Jahren und 60 Krippenkinder von 0 bis 3 Jahren — liebevoll, verlässlich und mit katholischem Profil.
Gut zu wissen
Unser Konzept
Unser Leitziel: das Kind als aktiver Gestalter seiner Entwicklung. Dafür steht unsere pädagogische Arbeit im Haus für Kinder auf sechs Säulen:
Das Kind als aktiver Gestalter
Jedes Kind kommt mit reichem Lern- und Entwicklungspotenzial zu uns. Wir sehen es als Forscher und Entdecker, das in seinem eigenen Tempo lernt – und geben ihm dafür Zeit, Raum und Material.
Psychomotorik: Körper, Geist und Seele
Unser Leitziel: Über Bewegung und Spiel begleiten wir die Entwicklung ganzheitlich. Toben und Ruhe, Wahrnehmen und Handeln gehören zusammen – dafür gibt es Bewegungsraum, Kuschelecken und Entspannungsangebote.
Ein Haus für Kinder von 0 bis 6
Krippe und Kindergarten unter einem Dach. Feste Stammgruppen mit vertrauten Bezugspersonen, dazu die tägliche Öffnung der Gruppen für gruppenübergreifende Angebote. Der Wechsel von der Krippe in den Kindergarten ist fließend.
Behutsame Eingewöhnung
Nach dem Berliner Modell und im Tempo des Kindes: Eingewöhnungsgespräch vor dem Start, drei Tage Grundphase mit einer vertrauten Bezugsperson, erst danach der erste kurze Trennungsversuch.
Christliche Werte, offen für alle
Caritas heißt Nächstenliebe. Wir feiern die Feste des Kirchenjahres, erzählen biblische Geschichten und erleben die Schöpfung in der Natur. Willkommen sind alle Kinder – unabhängig von Herkunft, Religion oder Unterstützungsbedarf.
Gesund groß werden
Das Mittagessen kocht unsere Köchin täglich frisch im Haus. Dazu gemeinsame Brotzeiten, Mittagsschlaf nach Bedarf, Selbstständigkeit bei der Körperpflege und viel Zeit an der frischen Luft.
Die Konzeption im Wortlaut
Die Konzeption des Hauses für Kinder St. Magdalena beschreibt die pädagogische Arbeit in der katholischen Kindertageseinrichtung in Trägerschaft des Pfarr-Caritasverbandes Waldkirchen e.V. Grundlage sind das christliche Menschenbild, der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan sowie die gesetzlichen Vorgaben (BayKiBiG, SGB VIII).
2012 öffnete die Kinderkrippe St. Magdalena mit drei Gruppen. 2021 kamen eine weitere Krippengruppe und zwei Kindergartengruppen hinzu, 2025 eine dritte Kindergartengruppe – seitdem ist die Einrichtung ein Haus für Kinder mit 130 Plätzen: vier Krippengruppen für Kinder von 0 bis 3 Jahren und drei Kindergartengruppen für Kinder bis zur Einschulung. Das lichtdurchflutete Haus mit Piazza, Restaurant, Turnraum, Ruheräumen und überdachten Außenspielbereichen ist für die teiloffene Arbeit geplant.
Im Mittelpunkt steht das Kind als aktiver Gestalter seiner Entwicklung: von Geburt an ein lernendes Wesen, das auf Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit angelegt ist. Die pädagogischen Fachkräfte verstehen sich als Begleiterinnen, die Stärken als Fundament des Lernens verankern und den individuellen Entwicklungsschritten Zeit, Raum und Material geben. Gefördert werden die Basiskompetenzen des Kindes – Ich-Kompetenz, Sach-Kompetenz und Sozial-Kompetenz.
Leitziel ist die Psychomotorik: Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit, Fühlen, Denken und Handeln sind untrennbar verbunden. Über Bewegung und Spiel wird die Entwicklung ganzheitlich begleitet – mit Sinneswahrnehmung, Körpererfahrung, Bewegungsangeboten, aber auch Rückzugsmöglichkeiten und Entspannung. Feste Strukturen und Rituale geben dabei Halt und Orientierung.
Das Haus arbeitet teiloffen: Die Kinder gehören festen Stammgruppen mit konstanten Bezugspersonen an. Morgenkreis, gemeinsame Brotzeit und Gruppenarbeit finden in der Gruppe statt; am Vormittag öffnen sich die Gruppenräume für gruppenübergreifende Angebote und Projekte. Die Eingewöhnung folgt dem Berliner Modell in vier Phasen – mit Eingewöhnungsgespräch, Grundphase in Begleitung der Eltern, behutsamen Trennungsversuchen und Stabilisierung. Der Übergang von der Krippe in den Kindergarten ist fließend, der Übergang in die Schule wird in Kooperation mit der Grundschule und durch die Vorschularbeit in Kleingruppen vorbereitet.
Die Bildungsbereiche reichen von Persönlichkeitsentfaltung und Sozialverhalten über Sprache, Bewegung, Kreativität und Musik bis zu Werteorientierung, Religiosität und Gesundheit. Ein sprachanregendes Umfeld mit Liedern, Reimen, Bilderbüchern und Rollenspiel begleitet alle Kinder von 0 bis 6 Jahren; bei zusätzlichem Bedarf gibt es den Vorkurs Deutsch in Zusammenarbeit mit der Grundschule. Inklusion bedeutet: Alle Kinder lernen miteinander und voneinander – unabhängig von Herkunft, Sprache, Begabung oder Unterstützungsbedarf.
Entwicklungsprozesse werden ressourcenorientiert beobachtet und dokumentiert – mit der Entwicklungsbeobachtung nach Petermann in der Krippe sowie den Bögen Seldak, Sismik und Perik im Kindergarten. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist eine Erziehungspartnerschaft: Elternbriefe, Tür-und-Angel-Gespräche, mindestens ein Entwicklungsgespräch im Jahr und ein gewähltes Elternteam mit Mitbestimmungsrechten.
Zum Alltag gehören das täglich frisch von der eigenen Köchin zubereitete Mittagessen im Restaurant, gemeinsame Brotzeiten, Mittagsschlaf nach individuellem Bedarf und die Begleitung bei Körperpflege und Sauberkeitsentwicklung. Jährliche Team- und Konzeptionstage sichern die Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit. Konzeptionsstand: Mai 2026.
Tagesablauf
7:00–8:30 Uhr – Ankommen
- Begrüßung in der Stammgruppe
- Selbstbestimmtes Spiel
- Frühdienst ab 7:00 Uhr
9:00 Uhr – Morgenkreis in den Stammgruppen
- Morgenkreis als tägliches Ritual
- Gemeinsame Brotzeit (von zu Hause mitgebracht)
10:30 Uhr – Öffnung der Gruppen
- Freispiel und Einzelförderung
- Gruppenübergreifende Angebote und Projekte
- Spiel im Garten oder in der Natur
11:30–13:00 Uhr – Mittagessen aus unserer eigenen Küche
- Täglich frisch von unserer Köchin zubereitet
- Kindergartenkinder im Restaurant, Krippenkinder in ihren Gruppenräumen
12:00 Uhr – Erholungszeit für unsere Krippenkinder
- Mittagsschlaf oder Ruhephase im Ruheraum – nach dem Bedarf jedes Kindes
- Begleitet von einer pädagogischen Kraft
14:00 Uhr – Nachmittagsbetreuung
- Gruppenübergreifende Betreuung
- Selbstbestimmtes Spiel
15:00 Uhr – Gemeinsame Brotzeit
- Nachmittagsimbiss für Kinder mit längerer Buchungszeit
16:00 Uhr – Betreuungsende
Besonderheit: Der feste Rhythmus gibt den Kindern Orientierung und Sicherheit. Bei Schlafgewohnheiten und Körperpflege gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes ein. Ab 8:00 Uhr ist jede Gruppe telefonisch erreichbar.
Anmeldung
Anmeldungen für das kommende Kita-Jahr nehmen wir von Januar bis März entgegen. Vereinbaren Sie gern einen Termin zum Kennenlernen — wir zeigen Ihnen unser Haus.









